Peter Trefflinger

Peter TrefflingerPeter Trefflinger
Cellist, Barockmusiker, Pädagoge für Violoncello und Kammermusik; L'Orfeo Barockorchester, Ars Antiqua Austria, Neue Hofkapelle Graz, Wiener Akademie


Martin Gedeon

Martin GedeonMartin Gedeon
Cembalist; Solamente Naturali, Il Cuore Barocco, Ensemble Sonocto

 

BarockstudioBarockstudio

 

 

Studio Alte Musik und Aufführungspraxis

Für Fortgeschrittene und versierte Könner

Inhalt des Studios für Alte Musik und Aufführungspraxis ist es, Interessierten die Literatur des 16. bis 18. Jahrhunderts vor dem Hintergrund der historischen Aufführungspraxis näher zu bringen. Dabei wird in die Sprache der Barockmusik eingeführt, indem ihre maßgeblichen Bau- und Gestaltungselemente veranschaulicht und in der Praxis umgesetzt werden. Dazu zählen barocke Affekte und Gesten, Charakter von Tanzsätzen, Tempi nach historischen Quellen, Verzierungskunst, Gestaltung des Generalbasses etc.

Impulsreferate ergänzen den Kurs. Die Einheiten werden flexibel in unterschiedlichsten kammermusikalischen Besetzungen gestaltet. Einzelunterricht (auch auf historischem Instrument) und Einführung in das Generalbass-Spiel ist ebenfalls möglich.

SpielerInnen mit modernen und historischen Instrumenten sind ebenso willkommen wie PianistInnen, die das Cembalo und seine Spielweise näher kennenlernen möchten!

Literatur: Es stehen zahlreiche Noten zur Auswahl, doch ist es absolut erwünscht, auch selbst Literatur mitzunehmen und vorzubereiten.

 

Wettstreit der Musen am Kamp (Studio-übergreifend)

Der instrumentale Teil des barocken Festes „Wettstreit der Musen am Kamp“ wird erarbeitet. Neben einer Ouvertüre des großen und hierzulande kaum bekannten französischen Komponisten André Campra (1660- 1744) sind Teilnehmer/innen eingeladen, Lieder, Arien und instrumentale Stücke im Sinne von Einlegearien bzw. instrumentalen Zwischenmusiken zum Ballett beizusteuern und in die Handlung zu integrieren.

Willkommen dafür sind insbesondere etwa italienische Einlegearien von Campras Opera-Ballets oder auch Arien von Telemann sowie Instrumentalstücke im theatralischen oder komischen Stil wie z.B. Corette (Suite comique), Chauvon (Tibiades 1717), Couperin (Concert Royeaux) oder Einzelsätze aus anderen französischen Suiten (Menuett, Bourree, Contredanse etc.)

Die genaue Programmfolge und Handlung wird am Kurs festgelegt.
In der Einheit „Tanz“ 3 am Nachmittag wird mit den Mitwirkenden nach Bedarf szenisch gearbeitet.