Michael Grohotolsky - Chor

Michael GrohotolskyMichael Grohotolsky

 

Dirigent, Chorleiter, Dozent und Workshopleiter | Ensemble- und Instrumentalleitung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien; Chordirektor bei der Neuen Oper Wien; künstlerischer Leiter des Wiener Kammerchores; Gründer und Leiter der Jugendchorakademie Wien.

 

Alexander Znamenskiy - Orchester

Alexander ZnamenskiyAlexander Znamenskiy


Violonist und Dirigent u.a. bei Wiener Staatsoper und Wiener Polyphoniker – das europäisches Integrationsorchester; Vizepräsident der Razumovsky Gesellschaft für Kunst und Kultur, Razumovsky Quartett.

 

 

 

PLENUM - Chor und Orchester

Bei der Musikfabrik Yspertal geht es um das gemeinsame Erleben von Musik in unterschiedlichsten Formen und Formationen – ob im Duo, Sextett oder eben in großer Chor-Orchesterbesetzung – die Vielfalt des gemeinschaftlichen Musizierens querbeet durch die Musikgeschichte macht unseren Kurs vor allem aus.

Chor: Michael Grohotolsky (täglich abends)

Orchester: Alexander Znamenskiy (täglich abends)


Gemeinsame Projekte 2021

Ludwig van Beethoven: Wellingtons Sieg, op. 91 (Sequenzen)

Abschlusskonzert am So, 25.Juli 2021, 15.00 in der Aula

Beethoven komponierte das Stück anlässlich der Schlacht von Vitoria, die am 21. Juni 1813 bei Vitoria-Gasteiz im Baskenland stattfand und in der Briten und Franzosen einander gegenüberstanden.

Wellingtons Sieg beginnt mit Trommelwirbeln und verarbeitet dann das britische patriotische Lied „Rule, Britannia!“ sowie das französische Volkslied „Marlbrough s’en va-t-en guerre“. Am Ende ist die britische Nationalhymne „God Save the King“ zu hören – Großbritannien triumphiert über Napoleon. Das sinfonische Schlachtengemälde für großes Orchester wurde vom Publikum bei seiner Premiere begeistert aufgenommen.

 

Ludwig van Beethoven: Messe in C-Dur  op. 86 (Kyrie), Elegischer Gesang für Streicher und Chor, op. 118, sowie geistliche a-cappella Werke

Festmesse am So, 25.Juli 2021, 10.00 Uhr in der Basilika Maria Taferl

Die erste der beiden Messvertonungen Beethovens hat mit ihrer neuartigen Behandlung des Textes Maßstäbe in der Weiterentwicklung der Messkomposition im 19. Jahrhundert gesetzt. Ihre zukunftsweisende Modernität war dem Komponisten offenbar bewusst, wie Beethovens Anmerkung zu seinem Werk nahelegt: „Von meiner Meße wie überhaupt von mir selbst sage ich nicht gerne etwas, jedoch glaube ich, daß ich den text behandelt habe, wie er noch wenig behandelt worden“. Beethoven komponierte die Messe in C-Dur 1807 im Auftrag von Graf Nikolaus Esterházy. Sie wurde erstmals am 13. September in Eisenstadt als Teil einer Namenstagsfeier für die Frau Esterházys, Prinzessin Maria, aufgeführt.

 

Nikolai Rimsky-Korsakov: Slava! op. 21 (Yspertal-Edition)

Abschlusskonzert am So, 25.Juli 2021, 15.00 in der Aula

Dieser Trinklied-Chor von Rimsky-Korsakov basiert auf einer russischen Volksmelodie und kommt in vielen bekannten russischen Opern vor. Auch Ludwig van Beethoven hat diese Melodie nachweislich gekannt, da er bei seinem Mäzen und Förderer, dem russischen Diplomaten Andrey Kyrillowitsch Razumovsky gewohnt hat. Razumovsky spielte selbst einen Torban (ukrainische Laute) und präsentierte viele Lieder aus seiner Heimat dem Wiener Publikum. Beethoven wiederum vertonte die Melodie von „Slava!“ in seinem Streichquartett op. 59/2.